24. April 2017

Wachsender Bedarf nach spezialisierter Rehabilitation - Geschäftsbericht 2016 der Stiftung Zürcher RehaZentren

Die Zürcher RehaZentren blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Durch konsequente Weiterentwicklung der interdisziplinären Fachkompetenz für multimorbide Patientinnen und Patienten mit erheblichen Funktionsdefiziten haben die Zürcher RehaZentren ihre Stellung als führender Schweizer Anbieter im wachsenden Fachbereich der spezialisierten Rehabilitation weiter gefestigt. Trotz angespannter tariflicher Situation konnte ein positives Betriebsergebnis erarbeitet werden.

Bevölkerungswachstum, steigende Lebenserwartung, medizinischer und wissenschaftlicher Fortschritt sowie immer frühere Übertritte aus der Akutmedizin steigern die Nachfrage nach spezialisierten Rehabilitationsleistungen und lassen den Schweregrad der Fälle stark ansteigen. Gleichzeitig steigen die Ansprüche der Patientinnen und Patienten weiter. Die Stiftung Zürcher RehaZentren trägt diesen Entwicklungen Rechnung. Als einer von wenigen Anbietern in der Schweiz verfügt sie über breite und interdisziplinär abgestützte Fachkompetenz in allen anerkannten Rehabilitationsgebieten. Mit ihrem Angebot der spezialisierten Rehabilitation ermöglicht sie es vielen Patientinnen und Patienten mit komplexen, mehrdimensionalen Krankheitsbildern und erheblichen Funktionsdefiziten, ihre Selbstständigkeit wieder zu erlangen, ihre Lebensqualität zu steigern und die Rückkehr in den Alltag zu schaffen. 

Angesichts der steigenden Anforderungen an eine erfolgreiche Rehabilitation legen die Zürcher RehaZentren grossen Wert auf die kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer Fachkompetenz und ihres umfassenden interdisziplinären Angebots. Sie richten ihr Augenmerk konsequent auf hohe Qualität, effizienten Mitteleinsatz, Nutzung von Synergien und strategische Partnerschaften. Ihre Kliniken in Davos Clavadel und Wald gehören zu den wenigen Schweizer Kliniken mit dem 4-Sterne-Qualitätsgütesiegel der European Foundation for Excellence EFQM. Mit gezielter Schulung der Mitarbeitenden in Dialog, Kommunikation und Feedback wurde ein weiterer Akzent zur Pflege einer offenen und wertschätzenden Unternehmenskultur gesetzt. 

Obwohl die spezialisierte Rehabilitation nach heutigem Tarifsystem nicht kostendeckend abgegolten wird, weist die Stiftung Zürcher RehaZentren dank weiterer Optimierung der Prozessabläufe und sorgfältigem Umgang mit den vorhandenen Ressourcen auch im Geschäftsjahr 2016 ein positives Ergebnis aus. Zusammen mit ihrer soliden Eigenkapitalbasis schafft dies eine starke Grundlage für die Entwicklungsprojekte, welche die Stiftung entschlossen vorantreibt, um der Unterversorgung der Zürcher Bevölkerung mit wohnortsnahen Rehabilitationsangeboten wirksam entgegenzutreten. Neben der im Frühjahr 2014 gemeinsam mit der Schweizerischen Epilepsie-Stiftung eröffneten Klinik Lengg in Zürich-Riesbach gehören dazu namentlich das in Zusammenarbeit mit dem Spital Uster geplante neue Zürcher RehaZentrum Uster und die Erneuerung des traditionsreichen RehaZentrums Wald.

Unternehmensporträt/Geschäftsbericht 2016

 

 

.hausformat | Webdesign, Typo3, 3D Animation, Video, Game, Print