Schweregrade der COPD


Leichte Form

Patientinnen und Patienten mit leichter COPD haben keine oder nur geringfügige Beschwerden Zum Beispiel morgendlichen Husten und Auswurf oder auch Atemnot bei starker körperlicher Belastung. In der Lungenfunktion lässt sich eine leichte Einengung der Atemwege (Obstruktion) nachweisen.

 

Mittelschwere oder schwere Form

Patientinnen und Patienten mit mittelschwerer oder schwerer COPD haben meist: Täglich Husten und Auswurf. Atemnot bei leichter bis mittelschwerer Belastung. Verschlechterung des Befindens im Rahmen von Atemwegsinfektionen. Eine mittelgradige bis schwere Einengung der Atemwege.

 

Sehr schwere Form

Patientinnen und Patienten mit hochgradiger COPD zeigen bereits bei geringster Belastung oder sogar schon in Ruhe Atemnot. In der Lungenfunktion findet sich neben einer schweren Obstruktion häufig auch ein Sauerstoffmangel im Blut, zunächst bei körperlicher Belastung, mit zunehmender Schwere des Krankheitsbildes auch unter Ruhebedingungen. Bei weiterem Fortschreiten der Krankheit zeigen sich ein immer deutlicher werdender Sauerstoffmangel sowie ein Anstieg des Kohlendioxids im Blut.

Hauptkomplikationen sind die Ausbildung eines Lungenemphysems (nicht rückbildungsfähige Lungenüberblähung) und die Belastung des rechten Herzens (Cor pulmonale), erkennbar an Herzrhythmusstörungen, einer Einschränkung der Belastbarkeit und bei Überlastung des Herzens an einer Schwellung der Beine und der Leber. Akute Infektionen der Atemwege können bei diesem Schweregrad lebensbedrohlich sein.

 

Achtung

Häufig wird morgendlicher Husten als Raucherhusten ohne Krankheitswert eingestuft und die Atemnot bei körperlicher Belastung auf das fortgeschrittene Alter zurückgeführt, obwohl eine COPD die Ursache ist. Deshalb sollten Sie Husten, der länger als 8 Wochen anhält, und Atemnot, die bei körperlicher Belastung auftritt, Ihrem Arzt mitteilen.

 

 

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