Woran erkennt man die COPD?

Typische Krankheitszeichen (Symptome), eine ärztliche Untersuchung und eine Lungenfunktionsprüfung führen zur Diagnose »COPD«. Viele haben diese Krankheit bereits seit mehreren Jahren, aber häufig werden die ersten Anzeichen nicht so ernst genommen oder gar verdrängt.

Typischerweise beginnt die chronische Bronchitis zunächst mit Husten am Morgen mit und ohne Auswurf. Diese Krankheitszeichen werden zunächst kaum bemerkt, da sie sich allmählich über einen längeren Zeitraum entwickeln. Nur ein Teil der Patientinnen und Patienten mit dauerhaftem Husten und Auswurf entwickelt im Laufe der Zeit eine COPD, die zusätzlich zu Atemnot unter körperlicher Belastung, in ausgeprägten Fällen auch schon unter Ruhebedingungen führt.

Das erste einschneidende Erlebnis ist meist ein Infekt der Atemwege: Man bemerkt zum ersten Mal pfeifende Geräusche beim Ausatmen und verspürt Atemnot. Dann heisst es: »Seit dem verschleppten Infekt habe ich die Probleme mit den Bronchien«. Das ist natürlich nicht ganz richtig, denn die Veränderungen waren in der Lunge bereits vorhanden, sie wurden nur durch den Infekt der Atemwege erstmals als Krankheitszeichen erlebt.

 

Typische Krankheitszeichen / Symptome

  • Husten (besonders am Morgen)
  • Auswurf
  • Atemnot (insbesondere unter Belastung)
  • Geräusche beim Ausatmen: Giemen, Pfeifen, Brummen

Gelegentlich kann ein Engegefühl in der Brust hinzutreten. In einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium kann es zu Gewichtsverlust kommen.

 

Ärztliche Untersuchung

Durch eine ärztliche Untersuchung können die Einengung (Obstruktion) der Atemwege festgestellt und Hinweise auf eine Lungenüberblähung gewonnen werden. Zur genaueren Bestimmung des Schweregrades ist eine Lungenfunktionsprüfung notwendig.

 

 

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